Genesung-Pur
Bewegungsapparat

Mein Bewegungsapparat versinnbildlicht Gewandtheit und Verformbarkeit, wie auch mein inneres und äußeres Auftreten. So ist zum Beispiel von einem aufrechten Menschen die Rede, von einem verhärteten oder einem geknechteten Menschen. Mein Bewegungsapparat besteht aus Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern. Die Knochen bilden mein inneres Gerüst, das meinem restlichen Körper seinen Halt gibt. So haben meine Knochen mit Festigkeit zu tun und mit Maßstäben und Normen, die mir als Menschen Halt geben sollen. Werden diese Gradmesser zu starr, so werden analog dazu meine Knochen unflexibel und brüchig - oder sie werden mir gebrochen. Meine Muskeln und Gliedmaßen symbolisieren Flexibilität und Regsamkeit. Mit den Händen betaste ich etwas und greife zu; so haben sie mit Begreifen und Handlungsfähigkeit zu tun. Mit meinen Beinen schreite ich im Leben vorwärts. Problemlagen mit meinen Beinen weisen auf Tücken in diesem Bereich hin. Meine Knie haben etwas mit Demut zu tun. Ich sollte sie auch im Alter noch leicht beugen können. Und mit den Füßen stehe ich mehr oder weniger fest auf dem Boden. So weisen sie auf die Bereiche von Standhaftigkeit und Verwurzelung, aber auch auf Verständnis und Demut hin.(Seitenanfang)

Acidose (Gewebeübersäuerung)

Die Acidose zeigt mir auf der substantiellen Stufe an, daß ich unverdaute Angelegenheiten, die ich nicht lösen oder befreien wollte, in unterbewußte Bereiche abgelagert habe. Verdrängung ist jedoch nicht das Ziel, auch wenn es anfangs so erscheint. Früher oder später ist mein Körper dermaßen übersäuert, daß ich tatsächlich körperliche Beschwerden erleide, wie zum Beispiel Rheuma. - Ich täte besser daran, Ärger und Probleme von Anfang an wahr zu nehmen und bewußt zu bearbeiten, als sie zu verdrängen. Alles was ich im Bewußtsein lösen kann, brauche ich auf der körperlichen Ebene nicht mehr zu erleiden. Eine Acidose-Therapie ist recht schmerzhaft, Kontroversen zu lösen schafft Behagen und macht frei.(Seitenanfang)

Alterssteifheit

Meine Steifheit im Alter tritt immer dann auf der körperlichen Ebene zu Tage, wenn ich der gleiche Erscheinung auf der geistigen Ebene keine Beachtung schenke. Daselbst sind immer Unbeweglichkeit, Starrheit und zu enge Regeln zu verzeichnen. Als Betroffener bin ich oftmals auf gewisse Grundsätze versteift, in eine psychische Versteinerung geraten und nicht mehr fähig und willens, mich anzupassen. - Ich will deshalb von meinem starren Denken und Vorstellungen loslassen. Dann kann auch mein Körper wieder frei und flexibel werden. Ich will mich neuen Eindrücken und Erkenntnissen gegenüber öffnen.(Seitenanfang)

Arthritis (Gelenkentzündung)

Meine Arthritis nötigt mich zur Ruhe, eine mögliche Überanstrengung wird so kompensiert. Diese Überbetriebsamkeit fand aber nur auf der körperlichen Ebene statt, wo hingegen mein Geist unlängst steif und störrisch geworden ist, auch starrsinnig. Ist das wirklich so? Vielleicht bin ich auch übermoralisch bzw. übergewissenhaft. Bitterkeit, Groll und Unmut bilden die Folge für mich. Kurz, ich fühle mich nicht angenommen, ungeliebt. - Liebe ist allgegenwärtig, sobald ich meine Sperren aus dem Weg räume, hat sie den Weg zu mir frei! So will ich denn freundlich, liebevoll und verständnisvoll erst einmal zu mir selber sein, dann werde ich diese Eigenschaften auch anderen zukommen lassen können - und von anderen erhalten (Gesetzt der Affinität). Ich bin frei und gestehe auch anderen diese Freiheit zu. Selbst Vergebung ist Liebe, wenn sie echt ist.(Seitenanfang)

Arthrose

In meiner Arthrose ist eine weitere Eskalationsphase des zuvor beschriebenen Krankheitszeichens bei mir zu erkennen. Offensichtlich habe ich an meiner inneren Einstellung bislang noch keine Änderungen vorgenommen, mich statt dessen noch mehr in meinen Betrachtungsweisen und Anschauungen erhärtet. Jetzt sitze ich fest und beginne damit, vor mich her zu rosten. - Da mein Körper stets meinem Geist folgt, sollte ich auch hier im Bewußtsein ansetzen. Meine innere Flexibilität wird allmählich auch meine äußere Beweglichkeit wiederherstellen. Die ganze Welt ist in einer ständigen Bewegung, und darin liegt ihr Spiel, ihr Tanz, ihre Freude. So macht das Leben wieder Spaß, die Bewegung!(Seitenanfang)

Bandscheibenvorfall (Prolaps)

Meine Unentschlossenheit tritt hier zu tage, stets mit dem Gefühl vereint, von anderen keine emotionale Unterstützung zu erhalten. Da ist etwas in mir verklemmt, das hat mich steif und unbeweglich werden lassen. Wahrscheinlich habe ich mir auf meinem Weg nach Liebe und Anerkennung zu viel aufgeladen, was mich nunmehr bedrückt. - Das alles zwingt mich jetzt zur Ruhe, was andererseits eine gute Gelegenheit und Aufforderung darstellt, meine Situation zu überdenken und mich dabei neu zu orientieren. In dieser Situation brauche ich den Mut, mich von der Meinung anderer zu bfreien, und mich für das innere und äußere Leben zu öffnen, dann werde ich auch wieder beweglich und frei. Nur wenn ich absolutes Vertrauen in das Leben habe, wird es mich auch permanent unterstützen - was ich dankbar annehme.(Seitenanfang)

Beinprobleme

Mit meinen Beinen schreite ich in die kommende Zeit, und wenn ich Angst vor der Zukunft habe oder aber der Meinung bin, daß in meinem Leben eine Veränderung angesagt ist, ich mir dies jedoch noch nicht eingestehe, dann werden meine Beine mir die Situation dadurch verdeutlichen, indem sie mich am Fortschreiten hindern. - So will ich denn meine derzeitige Konstellation bewußt zur Kenntnis nehmen, und mir meine Angst oder Abwehr eingestehen. Wenn es mir schwer fällt, außen weiterzuzgehen, so begebe ich mich nach innen, sammle dort Ruhe und Kraft, und dann frage ich mich, was ich eigentlich will und was ich leicht und gut bewältigen kann. In diese Richtung will ich dann die folgenden Schritte unternehmen. So werde ich wieder mit Zuversicht und Freude vorwärts gehen können.(Seitenanfang)

Bindegewebsschwäche

Meine Bindegewebsschwächwe zeigt mir stets einen tatsächlichen Mangel an innerem Halt wie auch ein Manko an geistiger Spannkraft. Aus diesem Grund bin ich auch so leicht verletzbar und manchmal nachtragend, was auch durch die zahlreichen kleineren und größeren blauen Flecken auf meiner Haut bei jedem kleinen Anstoß augenscheinlich wird. - Auch hier stellt sich mir die Frage, was ich selbst eigentlich will. Ich darf mich und meine innersten Wünsche nicht verleugnen, dann werde ich auch wieder mehr Sicherheit und Energie bei mir wahr nehmen. Es ist gar nicht erforderlich, daß ich immer nachgebe. Ich stehe zu mir, wie ich bin, so werde ich unabhängig von der Liebe anderer, und mir wird klar, daß sich in der Tiefe meines Wesens sehr viel Liebe und sehr viel Schönes verbirgt, das ich dann letztenendes auch an andere weitergeben kann. (Seitenanfang)

Brüchige Knochen

Meine Knochen geben mir Standhaftigkeit, so wie es auch Regeln und Grundordnungen tun sollten. Werden meine Regeln aber zu sehr eingeengt und erhärtet, so wird mir dies durch meine Knochen auf der körperlichen Ebene mehr als verdeutlicht. - So will ich mich von all dem befreien, was mich einengt, erstarrt und erhärtet. Hier ist bewußtes Loslassen gefordert, Treibenlassen, Geschehenlassen, Akzeptierenkönnen, ohne zu werten. So ergibt sich für mich die Möglichkeit, wieder anpassungsfähig und flexibel zu werden.(Seitenanfang)

Buckel (starke Wirbelsäulenverkrümmung)

Meine verkrümmte Wirbelsäule weist mich direkt darauf hin, daß ich Demut leben sollte. Da mir diese Demut ganz offensichtlich fehlt, haben sich Wut und Ärger in meinem Rücken aufgestaut. So zeigt mir auch hier mein Körper recht deutlich, was mir in meinem Bewußtsein fehlt. Habe ich den Buckel von Geburt an, so gehört es in diesem Leben zu meiner Aufgabe, Demut zu lernen und zu integrieren. Ich selbst habe es mir so ausgesucht, und so sollte ich diese meine Aufgabe anerkennen. Alles ist richtig und gut, so wie es ist, und niemand hat mir je geschadet, das muß ich erkennen. Andere Menschen sind nur Erfüllungsgehilfen meines Schicksals.(Seitenanfang)

Dupuytrensche Kontraktur (Sehnenzusammenziehung in der Hand)

Krankheit macht mal wieder ehrlich! Und hier zeigt sich ganz besonders deutlich, was mir im Bewußtsein fehlt. Meine Hand wird wie durch Zwang geschlossen, so fehlt es mir ganz offensichtlich an Offenheit. Aggressionen und Feindseligkeit sollen versteckt werden, und nun wird die geballte Faust als Aggressionssymbol erzwungen. - Ich öffne meinen Geist, lebe meine Gefühle offener und so werde ich mit geöffneten Händen empfangen können.(Seitenanfang)

Frakturen (Knochenbrüche allgemein)

Mein Knochen, ein Symbol meiner Standhaftigkeit, Gesetzmäßigkeit und Grundlage, zeigt mir durch seinen Bruch, daß ich im wahrsten Sinne des Wortes das Ende einer meiner Entwicklungsphasen verpennt habe, auf Grund dessen mir mein Körper diesen fälligen Bruch erst sichtbar machen muß. Es kommt zu einer Unterbrechung, um zu einem neuen Durchbruch zu gelangen. Oftmals habe ich auch meine körperliche Regsamkeit übertrieben und so die immaterielle vernachlässigt. - So gesehen habe ich nichts gegen eine Unterbrechung, oder noch besser, ich unterbrecheh selbst meinen wahrscheinlich zu starren Weg, werde beweglich im Geiste, so bin ich auch beweglich und ungebrochen im Leben. Ich muß lernen, mich auch mal zu beugen, so geben meine Knochen nach und müssen mir nicht erst gebrochen werden.(Seitenanfang)

Fußprobleme (allgemein)

Fußangelegenheiten sind ähnlich zu deuten wie Beinproblematiken. (Wenn die Zehen betroffen sind, so betreffen sie kleinere Details der Zukunft). Auch hier gibt es bei mir eine gewisse Angst vor der Zukunft, verursacht durch mein mangelndes Verständnis der Gesetzmäßigkeiten des Lebens. Mein Fuß, ein Buch mit sieben Siegeln, zeigt mir dies recht deutlich, in dem er mir Schwierigkeiten bereitet, problemlos vorwärts zu schreiten. Vielfach weisen Fußprobleme auch auf eine zu starke willentliche Heilung hin, welche auf diese Weise gebremst wird. - Ich muß zur Kenntnis nehmen, daß sich Erleichterung immer aus den beiden Polen von Ruhe und Aktivität zusammensetzt. Mein Körper fordert mich jetzt auf, mich bewußt in den Ruhepol zu begeben. Ich will die Stille in mir finden, aus der mir Wahrheit und Verständnis sowie Liebe und Kraft erwachsen. Dann werde ich mich wieder voller Freude vorwärts bewegen können.(Seitenanfang)

Gicht

Wenn ich an Gicht leide, bin ich körperlich gesehen starr und steif, und offensichtlich bin ich im Bewußtsein schon seit längerem unbeweglich und in einer Sackgasse. Missbehagen und Rastlosigkeit haben sich in meinen Phantasien abgelagert, und ich werde so nun zur Ruhe gezwungen. Wahrscheinlich habe ich mit meiner drakonischen Manier andere Mitmenschen dominieren wollen, und momentan werde ich von meiner Gicht selbst beherrscht. - So werde ich mich denn bewußt in die Ruhe und Stille begeben, werde in mir selbst wieder weit und aufnahmebereit, und laß die anderen Geschöpfe ihre eigenen Wege gehen, laß sie sein wie sie sind. Jeder Mensch hat das Recht auf Freiheit, und alles ist in Ordnung, wenn wir nur ja sagen können. Meditation wird mir eine große Hilfe dabei sein.(Seitenanfang)

Handbeschwerden (allgemein)

Mit meinen Händen packe ich zu, ich ergreife Möglichkeiten und begreife neue Eingebungen und Geistesgüter. Schwierigkeiten mit den Händen zeigen mir meine bewußte Ängstlichkeit davor, zuzupacken sowie neue Ideen aufzunehmen und alte loszulassen. - Wenn ich nicht zugreifen will oder kann, so halte ich einfach meine Hände auf und sehe, was mir hineingelegt wird. Öffne meine Seele, meine Aufnahmebereitschaft und bin unheimlich neugierig auf das Leben.(Seitenanfang)

Hüftprobleme (allg. z. B. Coxarthrose)

Auch meine Hüftprobleme weisen mich auf eine gewisse Unbiegsamkeit und Unbeweglichkeit hin. Die erfolgt aus meiner Zukunftsangst und aus meiner Unfähigkeit, mich bei bedeutungsvollen Angelegenheiten fest zu legen. - Ich darf mich nicht zum Fortschritt zwingen. Meditation wird mir helfen, Ruhe, Lebenskraft und Vertrauen in mir zu entfalten, auf deren Basis ich dann wieder freudig und freiwillig Entscheidungen treffen und vorwärtsschreiten kann. Dann wird jeder Schritt wieder echter Fortschritt sein.(Seitenanfang)

Ischiasbeschwerden (Lumbago)

Ischiasbeschwerden nötigen mich zu mehr Zurückhaltung, Bewegung wird verhindert. Allem Anschein nach gibt es da eine Überlastung, die oft gemeinsam mit einer gewissen Zukunftsangst wie auch mit Geldsorgen einhergeht. Des öfteren soll ein vorhandenes Empfinden der Geringfügigkeit oder Unvollkommenheit durch weit reichende Handlungen kompensiert werden. - Auch in diuesem Fall bin ich zur Ruhe aufgefordert, lasse sie aber zu einer bewußt erlebten Ruhe und inneren Stille werden. Die Meditation wird mir den richtigen Weg zeigen. Auch will ich meine Ängste und meine Grenzen anerkennen, anstatt sie zu verdrängen oder zu kompensieren. Ich nehme mich an, so wie ich bin, ohne zu urteilen. So gelange ich zu der Erkenntnis, daß das Gute überall ist, daß ich gestützt und beschützt werde. Das gibt mir Freude und Zuversicht.(Seitenanfang)

Knieprobleme

Weil ich mich innerlich nicht beugen kann oder will - aus Geltungsdrang, Dickköpfigkeit, Ich-Bezogenheit oder einer nicht wahr genommenen Angst -, so zeigt sich das in unbeweglichen, nichtbeugsamen Knien. Gravierenderen Kniebeschwerden kann ich vorbeugen, indem ich mehr Nachsicht und Anteilnahme und die Begabung zur Vergebung aufbringe. Meditation ist ein wunderbares Mittel dazu. Sobald ich mich wieder innerlich in Demut beugen kann, können sich auch bald wieder meine Knie beschwerdefrei beugen.(Seitenanfang)

Lähmung (allgemein)

Eine Lähmung zeigt mir immer eine gewisse Flucht vor der Verantwortung, die nicht selten aus Furcht oder einer Schreckensbotschaft herrührt. Des öfteren ist auch eine geistige Unbeweglichkeit gegenwärtig, der allerdings herkömmlich keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt oder die schlicht verdrängt worden ist. - Ich muß mir darüber klar werden, daß ich eins bin mit allem Leben. Alle neuen Erfahrungen und alle Bewegung im Leben will ich willkommen heißen.(Seitenanfang)

Leistenbruch (ähnliches gilt auch für den Nabelbruch)

Zuviel der Strapazen, Ballast und geistige Anstrengungen sowie eine Tendenz zur Selbstbestrafung sind hinter einem Leistenbruch zu sehen. Meine schöpferische Energie ist aus den Fugen geraten. - Dessen sollte ich mir bewußt werden, und dann sanft und harmonisch dahinfließen, voller Liebe und Feingefühl mit meinem Leben. Ich will mich so annehmen, wie ich bin, mit allen meinen Stärken und Schwächen. Meditation bringt mich auch hier weiter.(Seitenanfang)

Morbus Bechterew (chronische Wirbelsäulen-Verkrümmung)

Hier erkenne ich bei mir recht heftig eine offensichtliche, aber nicht bewußt gelebte Beharrlichkeit, die aus einem starken Egoanspruch herrührt. Nun muß ich ansehen, wie steif und unbeugsam ich in Wirklichkeit bin. Aus diesem Grund ist auch hier vorbeugen (Demut) besser, als wenn ich mich erst beugen lassen muß. Ich darf nicht immer nur mich und meine Ansprüche und Bedürfnisse vordergründig betrachten. Ich muß in meinem Geist beweglicher und nachgiebiger werden, dann könnte ich auch wieder aufrecht durchs Leben gehen, mit innerer Freude und in Frieden mit mir und der Welt.(Seitenanfang)

Multiple Sklerose (MS)

Die Multiple Sklerose kommt oftmals dadurch zu stande, das ich immer alles unter Kontrolle haben möchte. Hier versagt mir nun mein Körper seinen Dienst und macht mich eindringlich darauf aufmerksam, von meinem eisernen Willen und meiner Unbeugsamkeit abzulassen. Mutmaßlich sind auch mein Verstand und mein Gefühl im Kern verhärtet. So will ich mich vom Fluß des Lebens treiben lassen. Meine Herrschaft und Kontrolle aufgeben, mich entspannen und loslassen, ganz und gar! Ich will an Gott, wie auch immer ich ihn verstehe, glauben und mich seiner Führung anvertrauen. Auch eine Entspannungs- oder Meditationstechnik wird mir dabei sehr helfen können.(Seitenanfang)

Muskelkrämpfe (allgemein)

Mein Krampf zeigt mir stets eine bedeutende Spannung, ich will da etwas festhalten, von dem ich nicht lassen kann. Oftmals habe ich es hier mit Dingen und Situationen zu tun, die längst überlebt sind und abgelegt sein sollten. So entsteht ein Stau, und im Krampf macht sich dann meine Unterdrückung Luft und lebt sich aus. - Lieber will ich freiwillig alles Unnötige und Vergangene beiseite legen, frei sein und entspannt und meinem Leben erlauben zu fließen, locker und harmonisch. Eventuell mag mir auch meine Meditationstechnik wertvolle Hilfe leisten, denn dort lerne ich das Loslassen.(Seitenanfang)

Nackenbeschwerden (Genicksteife)

Mein Nacken hat viel mit Hartnäckigkeit zu tun. Wiederkehrend geht damit die Weigerung einher, eine Sache von allen Seiten zu betrachten, also eine unstreitige Eigen- und Starrsinnigkeit, die ich ganz offensichtlich noch nicht wahr genommen habe. - So will ich beweglich und tolerant sein und auch andere Meinungen freudig willkommen heißen, dann gibt es auch für meinen Nacken keinen Grund mehr, sich zu verhärten. (lies dazu einmal die Bibel, Sprüche 29, Vers 1, und Nehemia 9, Vers 16.) (Seitenanfang)

Polyarthritis

Dieses Krankheitszeichen weist mich als einen Menschen aus, der wie unter einem Zwang ein übergewissenhaftes und übermoralisches Verhalten erkennen läßt, woraus sich Starrheit und Sturheit ablesen lassen. Auch eine Tendenz zur Selbstaufopferung ist gewöhnlich vorhanden. Dahinter steckt bei mir jedoch eine verdrängte, uneingestandene Aggression: "Die anderen sollen einmal sehen, wie schwer ich zu kämpfen habe!" Dabei ist Aufopferung durchaus lobenswert, aber was steht als wirkliche Motivation bei mir dahinter? Spiegelt sie denn wirklich meine Liebe wieder! Lasse ich anderen ihren eigenen Freiraum, lasse ich sie denn wirklich ihr eigenes Leben führen? - Es solte auch in meinem Bewußtsein keine Zwänge geben. Liebe, Vergebung, Freiheit und Einverstandensein sind Tugenden, die für mich besonders wichtig sind.(Seitenanfang)

Rachitis (englische Krankheit)

Sinnesempfindungen haben in meiner Kindheit eine Nebenrolle gespielt, bei der Altersrachitis leider auch in meinem späteren Leben. Es fehlt mir ganz offensichtlich an Liebe und Geborgenheit und dadurch an innerem Halt. Ich könnte auch von einer gefühlsmäßigen Entbehrung sprechen. - Diesen Bereichen will ich mehr an Aufmerksamkeit schenken und mir darüber klar werden, daß wir ständig alle durch universelle Energien ernährt werden, daß wir in der Liebe des Universums geborgen sind, wenn wir sie nur zu uns hereinlassen. Eine Blume braucht nur ihre Blütenblätter zu öffnen, und schon erhält sie die wärmenden Sonnenstrahlen. Auch bei der Meditation wird ein ähnlicher Vorgang deutlich, wenn ich die Sonnenstrahlen auf meinen Körper visualisiere.(Seitenanfang)

Rheuma

In meinem Bewußtsein fehlt mir die wahre Liebe. So haben sich Ärger, Groll, Bitterkeit und Rachsucht in mir aufgestaut, und diese nicht gelebten Energien entladen sich nun in meinem eigenen Körper in Form von entzündlichen Prozessen. Warum stehe ich nicht zu meinen Gefühlen und Aggressionen, warum blockiere und verdränge ich sie? - Ich will sie einmal genau betrachten, zusammen mit meiner Sturheit, Unbeugsamkeit und Herrschsucht. Und dann verurteile ich sie nicht. Habe Mitgefühl für mich selbst und für andere, und lerne, mich selbst mit all meinen Gefühlen zu akzeptieren und zu lieben. So kann ich meine negativen Gefühle aus ihrer Verbannung erlösen und sie endlich gehen lassen, ich werde wieder friedvoll und gütig. Ich sollte häufig meditieren.(Seitenanfang)

Rückenprobleme (allgemein)

Mein Rücken stützt meinen Körper und richtet ihn auf, also hat er mit Unterstützung und Aufrichtigkeit zu tun. Probleme im Rücken zeigen eine Überbelastung an, die ich wahrscheinlich nicht wahr haben will. Auch habe ich das Gefühl, nicht ausreichend unterstützt zu werden. Im oberen Rückenabschnitt zeigt sich vor allem ein Mangel an emotionaler Unterstützung und dadurch an innerem Halt. Wahrscheinlich halte ich auch selbst meine Liebe zurück. Im unteren Rückenbereich besteht der empfundene Mangel eher im materiellen und finanziellen Bereich, in einer Angst vor meiner Zukunft in Verbindung mit dem Geld. - Die Kraft, die das Universum hervorgebracht hat und erhält, hat auch mich hervorgebracht und wird mich auf jeder Ebene erhalten und unterstützen. Ich muß mich lediglich dafür öffnen und nicht immer nur auf mein kleines, begrenztes Ich bauen. So will ich auch anderen meine Liebe und mein Vertrauen zukommen lassen, beides wird nach dem Gesetz der Affinität auf mich zurückkommen.(Seitenanfang)

Schiefhals

Mein Schiefhals zeigt meine innere Unsicherheit an, ich möchte der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen und der Konfrontation ausweichen. So wende ich mich unfreiwillig ab, da ich mir meine Abneigung nicht eingestehen kann. Auch hier macht mein Krankheitszeichen mich mal wieder ehrlich. - Ich gebe meine innere Einseitigkeit auf und schau mir ohne Furcht auch die andere Seite an. Durch bewußtes Hinschauen und Ansehen verliert alles seine Schrecken, und auch mein Hals kann sich wieder frei bewegen.(Seitenanfang)

Schleimbeutelentzündung

Falls ich eine Schleimbeutelentzündung durchlebe, so zeigt mir dies, daß ich meinen Ärger und meine Wut für einen längeren Zeitraum unterdrückt habe, meine Aggressionen gestaut und zurückgehalten. Ich möchte ja am liebsten mal so richtig auf den Putz hauen oder eventuell auch einen unliebsamen Zeitgenossen verprügeln. - Es dürfte aber von Vorteil sein, meine Wut auf harmlose Art und Weise los zu lassen, ich werde sicherlich eine Möglichkeit dafür finden. Ich will sie nicht in mir fest halten, sie nicht verurteilen, sondern sie bewußt wahr nehmen. Sie ist Energie und Kraft, und wenn ich sie akzeptiere, kann sie sich in eine positive Energie verwandeln, und auch die Kraft der Liebe kann wieder frei in mir fließen.(Seitenanfang)

Schreibkrampf

Mein Schreibkrampf macht mir recht deutlich, daß ich eine außergewöhnliche Strebsamkeit und ein übertriebenes Anspruchsniveau erzwingen will. Aller Wahrscherinlichkeit nach ist es mein Wunsch, durch meine Leistung zu beeindrucken! Mein Krampf zeigt jedoch immer Krampfhaftigkeit, eine künstliche Bemühung, etwas oder jemanden darzustellen, der ich in Wirklichkeit nicht bin. - Darum sollte ich mich mehr im Sein als im Wollen bewegen, und das Leben ist viel flüssiger, es ist wieder locker und frei. Ich stelle auch ohne meinen übertriebenen Ehrgeiz etwas dar!(Seitenanfang)

Schulterprobleme

Ich habe mir sicherlich mal wieder zu viel auf meine Schultern geladen, und an dieser Last habe ich nun zu schwer zu schleppen. Ist es denn wirklich nötig gewesen, mich mit all dem Ballast zu belasten? Nein, jetzt wird über Bord geworfen, was nicht zu mir gehört, meine Schultern werden entlastet. So ist es nicht mehr notwendig, das mir mein Körper diesen Hinweis gibt, und ich lebe wieder freier, freudiger und unbelasteter.(Seitenanfang)

Taubheit der Glieder

Auch hier macht mir mein Krankheitszeichen deutlich, was in meinem Geist seit geraumer Zeit schon unbewußt vorhanden ist: Ich lebe und jegliches Gefühl, Empfinden, kann keine Liebe geben und Rücksichtnahme ist ein Fremdwort. Mein Gefühl ist ebenso taub wie meine Glieder auch. - Ich sollte in dieser Situation offener auf das Leben reagieren und mich öffnen für Empfindungen von Liebe, Glück und Harmonie. Das ganze Leben fühlen und spüren. Regelmäßige Meditation wird mir eine große Hilfe sein.(Seitenanfang)

Verstauchung

Auch und gerade im Alltag stauche ich hin und wieder mal jemanden zusammen. Und wenn mir selbst das gar nicht mehr auffällt, ziehe ich mir unbewußt selbst eine Verstauchung zu, um darauf aufmerksam gemacht zu werden. - Aber warum auch andere in das eigene Schema pressen wollen? Frei leben sie viel glücklicher, ihrem Leben entsprechend. Und ich brauche dann keine Verstauchungen zu ertragen. Wunderbar!(Seitenanfang)

Wirbelbruch

Wenn meine Wirbelsäule gebrochen ist, so zeugt das von meiner Unbeugsamkeit, meiner Unflexibilität und Einseitigkeit in der geistigen Ausrichtung. Meine Haltung war zu starr, und so bin ich vom Schicksal gebeugt worden, weil ich mich vorher nicht freiwillig beugen wollte. Vorbeugen hat auch immer etwas mit Demut zu tun, die ich besser freiwillig praktizieren sollte. - Nun bleibt mir viel Zeit, mir diesen Sachverhalt genau zu betrachten. Ich werde unwillkürlich erkennen, daß das Leben Bewegung und Wandel ist, und sich dagegen zu stemmen keinen Sinn macht. So fließe ich denn mit dem ganzen Leben, lebe alle Aspekte, und es geht mir wieder gut!(Seitenanfang)